Plaudereien rund um Tiere und Tierkommunikation
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13.03.2026
Warum zittert mein Hund?
1) Aufregung. Große Freude, Erwartung vor einem Spaziergang oder Training können dazu führen, dass sich die innere Spannung über Zittern entlädt.
2) Angst kann Zittern auslösen. Gewitter, fremde Menschen, Tierarztbesuche oder andere Hunde verursachen Stress, der sich körperlich zeigt. Bewegung kann helfen, diese Spannung abzubauen.
3) Nach großer körperlicher Anstrengung können Muskeln zittern. Besonders die Beine reagieren so auf Überlastung. Bei älteren Hunden tritt das manchmal schon nach kürzeren Spaziergängen auf und verschwindet meist nach kurzer Ruhe.
4) Kälte. Durch Zittern versucht der Körper, Wärme zu erzeugen. Das kann auch im Sommer passieren, etwa wenn ein Hund lange im Wasser war und sein Fell nass bleibt.
5) Im Schlaf kann ein Hund ebenfalls zittern. Dabei verarbeitet er Erlebnisse des Tages und bewegt oft auch Beine oder Lefzen.
6) Zittern am Maul tritt häufig beim sogenannten Flehmen auf. Der Hund analysiert dabei Gerüche und Pheromone, etwa im Urin anderer Hunde.
Bisher war alles harmlos. Bei den nächsten beiden Punkten bitte sofort einen Tierarzt konsultieren!
7) Plötzliches starkes Zittern kann jedoch auch auf Schmerzen, Vergiftungen oder Krampfanfälle hinweisen.
8) Eine seltenere, aber gefährliche Ursache ist Staupe, eine Virusinfektion mit typischem Zittern im Gangbild.
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